Ich bin Stefan Mehler, Diplom-Sozialwissenschaftler, Coach und spiritueller Berater. Mein heutiger Weg entstand nicht aus einem Wochenendseminar und auch nicht aus dem Wunsch, irgendwann „Hellseher“ zu werden. Seine Wurzeln reichen zurück bis in meine Kindheit – zu einem Erlebnis im Mittelmeer, das meine Sicht auf Leben, Bewusstsein und Tod nachhaltig geprägt hat.
Ich war vielleicht sieben oder acht Jahre alt. Wir waren als Familie auf Formentera. Urlaub, Strand, Sonne und das Mittelmeer – eigentlich eine vollkommen unbeschwerte Situation.
Ich konnte damals kaum schwimmen. Irgendwann geriet ich in die Kraft des Wassers. Die Wellen zogen mich hinaus und nach unten. Ich tauchte kurz auf, wurde wieder hinabgerissen und landete schließlich auf dem sandigen Meeresgrund.
Danach: Filmriss.
Meine nächste Erinnerung ist der Strand. Wasser. Menschen. Ein Arzt, der dort zufällig Urlaub machte und mich zurückholte.
Es war knapp.
Was damals tatsächlich physiologisch geschah und wie einzelne Wahrnehmungen während eines solchen Grenzerlebnisses zu erklären sind, kann ich nicht wissenschaftlich beurteilen. Aber ich weiß, wie ich dieses Erlebnis wahrgenommen habe – und dass es mich nie wieder vollständig losgelassen hat.
Mein Leben verlief danach keineswegs auf einer geraden spirituellen Linie. Es folgten Schule, Studium, berufliche Erfahrungen, schwierige Phasen, Veränderungen und immer wieder die Frage, wie viel von unserem Leben tatsächlich nur mit dem rational Erklärbaren beschrieben werden kann.
Ich absolvierte ein sozialwissenschaftliches Studium und schloss es als Diplom-Sozialwissenschaftler ab. Menschen, Gesellschaft, Verhalten und unterschiedliche Lebensrealitäten waren damit auch auf akademischer Ebene Teil meines Weges.
Mein Berufsleben führte mich durch unterschiedliche Bereiche und Lebenswelten – darunter Managementaufgaben im Entertainmentbereich und Erfahrungen in einem internationalen Umfeld.
Wie bei vielen Menschen bestand mein Leben nicht nur aus Erfolgen. Phasen von Einsamkeit, Orientierungslosigkeit und persönlicher Suche gehörten ebenfalls dazu und veränderten meinen Blick auf andere Menschen.
Die Fragen aus meiner Kindheit verschwanden nie vollständig. Mit den Jahren beschäftigte ich mich intensiver mit Intuition, Spiritualität, Wahrnehmung und unterschiedlichen Formen persönlicher Lebensbegleitung.
Mauritius wurde für mich zu einem besonderen Ort. Auf einer vergleichsweise kleinen Insel begegnen sich unterschiedliche Religionen, kulturelle Traditionen und Lebensweisen unmittelbar.
Hinduistische Tempel, christliche Kirchen, Moscheen und andere religiöse beziehungsweise spirituelle Traditionen gehören dort zum Alltag. Diese Vielfalt hat meine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Vorstellungen von Spiritualität zusätzlich geprägt.
Mauritius war dabei nicht der Beginn einer plötzlich entstandenen Fähigkeit. Vielmehr wurde die Insel zu einem Ort, an dem viele Erfahrungen und Fragen meines bisherigen Lebens zusammenkamen und meine spirituelle Arbeit weiter an Bedeutung gewann.
Wer sich an einen Hellseher oder spirituellen Berater wendet, befindet sich häufig an einem Punkt, an dem einfache Antworten nicht mehr ausreichen. Beziehungen, Trennungen, berufliche Entscheidungen, persönliche Veränderungen oder spirituelle Fragen können Menschen tief beschäftigen.
Ich bringe meine persönliche intuitive und spirituelle Wahrnehmung in die Beratung ein, ohne sie als naturwissenschaftlich beweisbare Tatsache darzustellen.
Lebenserfahrung, berufliche Stationen und mein sozialwissenschaftlicher Hintergrund prägen die Art, wie ich Situationen betrachte und Fragen stelle.
Eine Beratung sollte Ihnen nicht die Verantwortung für Ihr Leben abnehmen. Sie soll zusätzliche Perspektiven eröffnen und Ihre eigene Entscheidungsfähigkeit stärken.
Für mich liegt der Wert spiritueller Beratung nicht in spektakulären Versprechen, sondern in Wahrnehmung, Gespräch, Erfahrung und der Möglichkeit, neue Zusammenhänge zu erkennen.
Spirituelle Beratung ist Vertrauenssache. Deshalb halte ich wenig davon, sich hinter großen Versprechen, anonymen Webseiten oder einer künstlichen mystischen Fassade zu verstecken.
Sie wissen, mit wem Sie sprechen und wer hinter dieser Beratung steht.
Meine Arbeit ist Teil meiner persönlichen Geschichte und nicht lediglich ein austauschbares Online-Angebot.
Spiritualität darf ungewöhnliche Perspektiven zulassen, ohne Verantwortung, Realität und kritisches Denken auszuschalten.
Wenn Sie wissen möchten, ob meine Art der Beratung zu Ihnen und Ihrer Situation passt, können wir uns zunächst unverbindlich kennenlernen. Sie schildern Ihr Anliegen und entscheiden anschließend selbst, ob Sie den nächsten Schritt gehen möchten.
Diplom-Sozialwissenschaftler
Spiritueller Berater & Coach
E-Mail:
telepraxis@mehler-web.de
Telefon:
01522 – 9855538
Beratung:
bundesweit per Telefon oder Video
Sommerzeit, Urlaubszeit. Sonne, Strand, Meer und fröhliche Menschen. Der vor allem bei Familien beliebte Reiseveranstalter Neckermann macht es möglich. Wir schreiben die 70er Jahre.
Mein Bruder, sieben Jahre älter als ich, meine Mutter, leidenschaftliche Nichtschwimmerin, und mein Vater, dem Alkohol verfallen, verbringen ihren Urlaub auf einer kleinen Insel, die damals touristisch noch weitgehend unbelastet war: Formentera.
Nachts um 22 Uhr wurde der Strom abgeschaltet, damit die Generatoren nicht überhitzten. Wer danach zur Toilette wollte, nahm eine Kerze oder Taschenlampe mit. Tagsüber kamen einige Schiffe von Ibiza herüber und brachten Urlauber sowie Lebensmittel auf die Insel.
In den Gassen und am Strand begegneten einem gut gelaunte Touristen und Einheimische. Das Mittelmeer lag nur wenige Schritte von unserer Hotelpension entfernt. Sangria, Snacks, Eis, Fahrräder, Luftmatratzen und Plastikspielzeug gehörten überall zum Bild.
Und hier und da sah man auch ein Kind, das von seinen Eltern den Po versohlt bekam – am Strand, im Hotel oder in den Dünen. Offen und für alle sichtbar. So war das damals. Niemand schien sich daran zu stören.
Ich kann heute nicht mehr sagen, wie lange wir zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Insel waren. Meiner Erinnerung nach müssen es einige Tage gewesen sein.
An diesem Tag war das Meer unruhiger als sonst. Die Wellen waren höher und für gute Schwimmer vermutlich besonders interessant.
Mein Bruder war mit seiner Luftmatratze für meine damaligen Verhältnisse „weit“ draußen. Genau dort wollte ich hin.
Ich muss höchstens sieben oder acht Jahre alt gewesen sein und konnte kaum schwimmen. Der Kraft des Meeres war ich nicht gewachsen.
Das Wasser zog mich in die Tiefe, ließ mich kurz wieder auftauchen und riss mich erneut vier bis fünf Meter hinunter auf den sandigen Meeresboden.
Je kraftloser ich wurde, desto beruhigender empfand ich die Situation. Der anfangs unangenehme Salzgeschmack störte mich irgendwann nicht mehr.
Dann: Filmriss.
Meine nächste Erinnerung ist der Strand. Ich liege dort und spucke Wasser.
Ein Arzt, der zufällig ebenfalls auf Formentera Urlaub machte, hatte mich zurückgeholt. Nach seiner Aussage war es sehr knapp gewesen. Nur wenig später hätte er die Wiederbelebungsversuche eingestellt.
Zwischen meinem Nahtoderlebnis auf Formentera und dem nächsten prägenden Ereignis liegen Jahre. Jahre voller Missverständnisse und Einsamkeit.
Inzwischen schreiben wir das Jahr 1986.
Ich hatte die Hauptschule mit der Fachoberschulreife beendet – damals ein NRW-Absurdum, das für mich keinen wirklichen Mehrwert hatte – und anschließend zwei für mich schlimme Jahre im Einzelhandel während einer Ausbildung zum Verkäufer durchlitten.
Getrieben von dem inneren Wunsch, mehr zu erleben und zu erfahren, zog es mich schließlich in die USA.
Ich bekam wortwörtlich das letzte Ticket eines Austauschprogramms und wollte dort ein Jahr lang eine High School besuchen. Ich war 18 Jahre alt und damit bereits an der Altersgrenze für die Teilnahme.
Ein College wäre erheblich teurer und für mich nicht bezahlbar gewesen. Die Eigenbeteiligung für das Schulprogramm betrug 10.000 DM. Das war gerade noch tragbar.
Meine erste Gastfamilie bestand aus Auswanderern aus der Schweiz. Sie sprachen noch gebrochen Deutsch, waren in meinen Augen katholischer als der Papst und rückständiger als hundert Hexen aus dem dunkelsten Mittelalter.
Sie machten mir den Aufenthalt derart schwer, dass für mich schnell klar war: Dort konnte ich nicht bleiben.
Kaum in dieser US-amerikanisch eingefärbten Schweizer Hölle angekommen, begann ich deshalb zu netzwerken.
Über eine, in meinen Augen, „normale“ Auswandererfamilie aus Württemberg lernte ich schließlich Marianne* aus Bayern kennen.
*Name geändert.
Marianne lebte in einem Dorf, rund 30 Meilen von der sichtbar sterbenden Stadt Morrilton entfernt. Dort besuchte ich während meiner ersten Wochen die Schule und musste bei der zuvor beschriebenen Gastfamilie leben.
Marianne wohnte als Kunststudentin in einem großen Holzhaus mit Hunden und Katzen. Die Universität in Conway lag ungefähr 18 Meilen von ihrem Haus entfernt.
Sie war geschieden und hatte – ähnlich wie ich – ein ausgeprägtes Helfersyndrom.
Marianne half immer und überall.
Sie unterstützte beispielsweise eine Asiatin, die eine Abtreibung organisieren wollte, weil sie Angst vor ihrer Familie in Asien hatte. Nach deren eigener Aussage würde die Familie sie töten, wenn sie von der Schwangerschaft erführe.
Und Marianne half auch mir.
Plötzlich schien alles perfekt: eine neue Unterkunftsperspektive, eine neue Schule und Abende mit Marianne am Kamin.
Dieses Glück hielt genau drei Wochen.
An einem bestimmten Tag war Marianne anders. Wortkarg. Starr. Fast wie eine Salzsäule.
Dann erfuhr ich den Grund.
Marianne hatte eine schreckliche Diagnose erhalten: Krebs.
Von diesem Moment an musste sie sich vollständig um ihre Behandlung kümmern – ohne Krankenversicherung und ohne familiären Halt.
Ich wollte für sie nicht noch eine zusätzliche Belastung sein.
Gemeinsam gelang es uns deshalb, den Schulleiter der Dorfschule davon zu überzeugen, dass ich für seine Familie eine Bereicherung und für seine beiden Söhne eine interessante kulturelle Ergänzung sein könnte.
Sicher spielte auch der finanzielle Anreiz eine Rolle. Amerikanische Familien erhielten für Austauschschüler Steuererleichterungen und die Schulen entsprechende finanzielle Vorteile.
Dass es sich um eine dörfliche Struktur handelte und Marianne praktisch das Leben jedes Bewohners dort kannte, dürfte ebenfalls geholfen haben.
Im Winter 1986 lud die große Tageszeitung Arkansas Gazette die Abschlussklassen der High Schools dazu ein, Aufsätze zum Thema Weihnachten einzureichen.
Die Fragestellung lautete sinngemäß: „Was bedeutet Weihnachten für mich?“
Auch ich sollte einen Aufsatz einreichen.
Anfangs wollte ich nicht teilnehmen. Als Deutscher mit damals miserablen Englischkenntnissen rechnete ich mir keinerlei Gewinnchance aus.
Es kam anders.
Ich gewann den ersten Preis.
Der Gewinn bestand aus zwei Flugtickets innerhalb des US-Streckennetzes von Southwest sowie zwei Motelübernachtungen bei Howard Johnson.
Fortuna meinte es gut mit mir.
Durch meine Telefonate mit Marianne – wir waren auch nach meinem Umzug weiterhin in Kontakt geblieben – wusste ich, dass sie nach Kalifornien reisen wollte.
In der Nähe von Los Angeles gab es einen Arzt, Master Ni oder so ähnlich hieß er, der sie untersuchen und medikamentös für die weitere Behandlung in Arkansas einstellen sollte.
Für mich war deshalb sofort klar: Eines meiner gewonnenen Flugtickets gehörte Marianne.
Sie telefonierte mit ihrer amerikanischen Familie, die ihr auch nach der Scheidung weiterhin freundschaftlich verbunden war, und organisierte eine gemeinsame Woche in Los Angeles.
Ich flog mit, übernachtete bei der Familie ihres Ex-Mannes, ging an den Strand und machte etwas Urlaub.
Marianne konnte währenddessen ihre Arzttermine wahrnehmen und durch meinen Gewinn zumindest die Reisekosten sparen.
Die gewonnenen Motelübernachtungen schenkte ich meinem Schulleiter. Wir benötigten sie nicht.
Am Ende hatten also mehrere Menschen etwas von meinem Gewinn.
Ende der 90er Jahre.
Inzwischen hatte ich das Gymnasium besucht und mein Studium an der Universität Duisburg zwischen Zoo und „Monning“ abgeschlossen.
Insider wissen, wofür „Monning“ steht.
Ob es dort heute noch die anrüchigen Campingwagen gibt, weiß ich nicht. Die Universität und der Zoo sind jedenfalls noch da.
Der Mix und die Nachbarschaft rund um die Hörsäle waren schon speziell und färbten bis auf den Campus ab. Studieren war damals anders und funktionierte auch anders.
Monning-Kunde bin ich übrigens nie gewesen. Das war nichts für mich.
Nach meinem Studium durfte ich mich Diplom-Sozialwissenschaftler nennen.
Doch hatte ich damit auf meiner Suche nach morgen, heute und gestern bereits alles gefunden?
Anfangs eher nicht.
Statt den Sinn meines Studiums zu erkennen und ihn mit den Erfahrungen auf Formentera sowie natürlich auch in den USA in Verbindung zu bringen, irrte ich zunächst weiter durch mein Leben.
Unter anderem arbeitete ich als General Manager eines Multiplex-Kinos.
Allerdings nur zwei Jahre.
Dann zog es mich nach Mauritius.
Auf Mauritius trifft sich die Welt. Auf Mauritius lebt die Welt.
Dort begann ich schließlich intensiv mit meiner spirituellen Arbeit.
Dabei beschäftigte und beschäftige ich mich mit weißer und/oder schwarzer Magie aus dem Raum des Indischen Ozeans – insbesondere den Maskarenen und Madagaskar.
Auf Mauritius fühlte ich mich wohl. Ich hatte das Gefühl, angekommen zu sein.
Der genaue Ablauf meiner Rituale und meiner Arbeit bleibt mein Betriebsgeheimnis.
So viel kann ich jedoch sagen:
Ich nutze die Informationen meiner Klienten als Schlüssel zur jeweiligen Zielperson und arbeite nach meinem spirituellen Verständnis daran, deren Mindset zu beeinflussen beziehungsweise zu „reparieren“.
Dabei arbeite ich mit der Kraft und Macht der mir nach meinem spirituellen Verständnis zugänglichen Götter und Geister.
Welche das konkret sind, verrate ich aus Eigenschutz nicht. Zudem variiert meine Arbeitsweise abhängig von der jeweiligen Aufgabenstellung.
Durch meine Verwurzelung im spirituell vielfältigen Raum des Indischen Ozeans stehen mir dabei unterschiedliche Ansätze zur Verfügung – vom Hinduismus bis hin zum Voodoo.
Meine hellseherischen Fähigkeiten haben nach meiner persönlichen Erfahrung bereits vielen Menschen geholfen. Entdeckt und weiterentwickelt habe ich sie auf Mauritius – auf der Insel, die für mich zu einer zweiten Heimat geworden ist.
Mein Paradies.
Sie gehören zu einem Lebensweg, auf dem Erfahrungen, Zufälle, Entscheidungen, Verluste, Begegnungen und meine spirituelle Entwicklung immer wieder ineinandergriffen.
Die Magie, Liebe und Kraft, die ich selbst wahrnehme, mit anderen Menschen zu teilen, empfinde ich als Freude und zugleich als Lebensaufgabe.
Dabei kann meine spirituelle Arbeit auch mit meinen anderen Angeboten und Erfahrungen verbunden werden – beispielsweise mit Paar- und Familienbegleitung, MPU-Beratung oder Mindsetarbeit.
Für mich stehen diese Bereiche nicht vollkommen isoliert nebeneinander.
Sie verbindet die Frage, wie Menschen mit schwierigen Situationen umgehen, welche Muster sie beeinflussen und wie sie wieder mehr Klarheit über ihre eigenen Möglichkeiten gewinnen können.
Wenn du möchtest, sprich mich an. Ich berate dich gerne dabei, deinen persönlichen Weg und deine Zielerreichung genauer zu betrachten.